Therapie
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Therapie & Unterstützung bei Fluorchinolon-Schäden
Es gibt bei einer Fluorchinolon-Vergiftung keine einheitliche Therapie. Verläufe, Empfindlichkeiten und Möglichkeiten sind von Mensch zu Mensch verschieden. Diese Seite sammelt Ansätze, die vielen Betroffenen helfen können – als Orientierung, nicht als Anleitung.
Grundprinzipien
FQAD ist meist eine Multisystem-Erkrankung (Nerven, Sehnen, Muskeln, Verdauung, Psyche). Darum gibt es kein Schema F.
- Langsam testen statt alles auf einmal ändern.
- Körpersignale beobachten und Reaktionen notieren.
- Überlastung meiden – bei Sport, Alltag und Reizen.
- Regeneration fördern: Schlaf, Ruhe, Nervensystem-Regulation.
Mögliche Trigger im Alltag
Aus Erfahrungsberichten von Floxies ergeben sich wiederkehrende Belastungsfaktoren, die Beschwerden verstärken können:
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Fluorid-Quellen
z. B. Trinkwasser, Zahnpasta, manche Teesorten. -
Darm & Ernährung
häufig sensibel auf Gluten, stark verarbeitete Milchprodukte, Soja und Fertigprodukte; manche orientieren sich an Autoimmun- oder entzündungsarmen Ernährungsansätzen. -
Alkohol
kann Mitochondrien und Nervensystem zusätzlich belasten. -
Kosmetik & Haushalt
komplexe Duft- und Chemikalienmischungen (Reiniger, Raumdüfte, Parfüm) werden oft schlechter vertragen – einfache Produkte mit kurzen INCI-Listen sind für viele angenehmer. -
Bewegung & Stress
sanfte Bewegung ja, „Pushen“ eher nein. Dauerstress, Überforderung und ständige Alarmbereitschaft verschlechtern viele Symptome deutlich.
Vorsicht bei Medikamenten
Einige Wirkstoffgruppen werden von Betroffenen immer wieder als problematisch beschrieben. Sie sind ein Hinweis für das Gespräch mit Ärzt:innen, kein Therapieplan:
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Fluorchinolon-Antibiotika
erneute Einnahmen können laut Berichten bestehende Schäden deutlich verschlechtern. -
NSAR / NSAIDs
z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen – werden mit verstärkten Beschwerden und möglicher Stoffwechselbelastung in Verbindung gebracht. -
Steroide / Kortison
systemisch und lokal; einzelne Präparate sind fluoriert. -
Weitere fluorierte Medikamente
u. a. einige Antidepressiva (SSRI), Statine, Protonenpumpenhemmer, bestimmte Nasen- und Augensprays. -
Bestimmte Antimykotika
z. B. Fluconazol; in Berichten teilweise mit Symptomverschlechterungen verknüpft.
Medikamente nie eigenmächtig absetzen oder umstellen, sondern immer gemeinsam mit behandelnden Ärzt:innen entscheiden.
FAQ
Kurz und allgemein – ohne zu überfrachten.
