
29.05.2025:
Der Artikel von The People’s Pharmacy erklärt, warum offizielle Angaben zu Arzneimittelnebenwirkungen oft unvollständig oder wenig verlässlich sein können. Viele Nebenwirkungslisten beruhen auf klinischen Studien, die häufig zu klein, zu kurz oder nicht realitätsnah genug sind, um seltene, verzögerte oder komplexe Schäden zuverlässig zu erfassen. Als Beispiel werden auch Fluorchinolone genannt: Schwere Folgen an Sehnen, Muskeln, Gelenken, Nerven, zentralem Nervensystem und Aorta wurden teils erst lange nach der Zulassung deutlicher erkannt. Die zentrale Botschaft: Wenn Betroffene Nebenwirkungen erleben, die nicht im Beipackzettel stehen, heißt das nicht automatisch, dass sie nicht real sind.
